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Streichquartett
In dem 1987/88 geschriebenen "Streichquartett" wird die herkömmliche Spielweise durch Praktiken erweitert, die Lehmanns Tonsprache seit Jahren mitgeprägt haben: so wird der Bogen mit "zu viel" oder "zu wenig" Druck gestrichen oder auch "gettato" geschlagen; es entstehen oft pfeifende und knirschende Klänge, die aber immer wieder mit melodischen Elementen durchsetzt sind. Diese Melodielinien und -fragmente werden - nach Lehmanns eigenen Worten - möglichst organisch geführt. Die Komposition erlischt nach und nach in einem langangelegten, klanglich dichten und faszinierenden Decrescendo.

Sophie Galaise Textheft zur CD GRAMMONT CTS-P 4-2